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Kontaktaufnahme

Jungtiere und Tiere, die schon vorher bei Ihren Haltern engen Kontakt zu Menschen hatten, werden oft schnell zutraulich. Anders sieht es bei Notfalltieren aus, die oft einen langen Leidensweg hinter sich haben. Hier muss man viel Geduld und Zeit mit bringen. Oft macht sich aber gerade bei diesen Tieren die Geduld bezahlt - haben sie einmal Vertrauen gefasst, sind sie oft anhänglicher als viele andere.

Futter ist der Weg...

Man muss realistisch sein, bei fast jedem Tier geht die Liebe erst einmal durch den Magen und die beste Möglichkeit der Kontaktaufnahme sind Leckereien. Geben Sie dabei nur keine Mengen und kleine Stücke. Es bringt nichts wenn Sie dem Chin ein großes Stück Apfel geben. Es wird sich mit dem Stück in den Käfig zurückziehen und sie sehen es erst wieder, wenn der Apfel aufgefressen ist. Wir der Apfel dagegen in kleine Stücke zerteilt, so lohnt sich für das Chin der Weg zurück in den Käfig irgendwann nicht mehr und es wird vermutlich auf der Hand / dem Arm sitzen bleiben.

Auch hier gilt wie bei allem anderen: Das Chin bestimmt das Tempo. Wenn Sie merken, dass das Tier beim Futterholen wirklich hart mit sich kämpft, dann lassen Sie ihm noch etwas Zeit. Man darf auch nicht vergessen, dass jedes Chin verschieden ist. Einige Tiere haben eine enge Bindung zu Ihrem Halter, werden aber nie bei Ihm auf dem Arm ruhig ihre Leckereien fressen.

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Jungtier mit Apfelscheibe